Testsieger im SEO-Vergleich – Shopware 5 gewinnt!

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Die SEO-Checkliste

Ohne grundlegende SEO-Einstellungen können in Shopsystemen schwerwiegende SEO-Fehler entstehen, die sich dann auf das Ranking der jeweiligen Shops auswirken. Zu den wichtigsten Funktionen zählt beispielsweise die Fähigkeit der Shopsoftware, sprechende URLs zu erzeugen. Diese können auf bestimmte Keywords ausgerichtet werden und helfen bei der richtigen Indexierung in Suchmaschinen sowie bei der Orientierung der Nutzer im Shop und den Suchergebnisseiten. Ebenfalls wichtig für die Ausrichtung auf bestimmte Keywords und die Anzeige in den Suchergebnissen sind frei wählbare title-tags und meta-descriptions.

Der nächste, nicht zu unterschätzende Punkt ist die Vermeidung von Duplicate Content. Dieser entsteht beispielsweise, wenn ein und dasselbe Produkt verschiedenen Kategorien zugeordnet ist und mit zwei unterschiedlichen URLs von der Suchmaschine indexiert wird. Solche Seiten sollten nicht in den Suchindex gelangen bzw. sollte darauf geachtet werden, dass alle Seiten, die in den Index gelangen, tatsächlich unterschiedliche Inhalte haben. Weiterhin bietet ein gutes Shopsystem zusätzliche Index-Optionen für alle Seiten sowie die Möglichkeit, bestimmte, für SEO unwichtige Seiten automatisch vom Index auszuschließen – wie beispielsweise Suchergebnisseiten oder Warenkörbe.

Außerdem ist es wichtig, bei URL-Änderungen korrekte Weiterleitungen setzen zu können. Falls im Shop eine URL geändert werden muss, kann eine Verknüpfung mit der alten URL die bereits erreichten Rankings erhalten und bestehende externe Links verweisen so nicht auf die alte URL ins Leere. Für SEO ungünstig sind zudem nummerierte Seiten, durch die Duplicate Content und eine unnötig hohe Zahl der indexierten Seiten entsteht. Um dies zu verhindern, sollte die Shopsoftware entsprechende Funktionen und Einstellungen bieten, mit denen eine korrekte Paginierung erstellt werden kann.

Da XML-Sitemaps es den Suchmaschinen leichter machen, die Struktur eines Onlineshops zu erfassen, sollte ein gutes Shopsystem deren automatische Erstellung und Aktualisierung erlauben – dies gilt vor allem für sehr umfangreiche Shops mit vielfältigen Kategorien und Produkten. Auch ist es für SEO wichtig, dass in den Kategorieseiten zusätzlicher Content – wie Bilder, Text oder Videos – eingefügt werden kann, denn dieser erhöht die Relevanz zu Suchbegriffen und sorgt für eine bessere Platzierung in Suchmaschinen. Und nicht zuletzt sollte eine Shopsoftware von sich aus eine interne Basisverlinkung anbieten, um stärken einer Seite an verlinkte Seiten weiterzugeben zu können und die Verweildauer sowie die Zahl der Seitenaufrufe zu erhöhen.

Shopware gewinnt, OXID belegt zweiten Platz

Aus den zuvor genannten Punkten hat onlinemarketing.de eine Einteilung in 13 essentielle Grundeinstellungen vorgenommen, über die ein gutes Shopsystem verfügen sollte. Shopware gewinnt letztlich mit 11 erreichten Punkten den SEO-Vergleich, OXID liegt mit nur einem Punkt Unterschied knapp auf Platz zwei. Etwas abgeschlagen findet sich dagegen Magento mit 7 von 13 möglichen Punkten auf Platz drei wieder. Wo genau die Stärken und Schwächen der jeweiligen Systeme liegen, zeigt die nachfolgende Tabelle detailliert.

SEO_Test_Tabelle_web

Wie wir bereits berichteten, brachte die neueste Version des Shopsystems der Schöppinger Softwaremanufaktur Shopware eine Vielzahl in interessanten und nützlichen Neuerungen mit sich. Dazu gehörte unter anderem auch die verbesserte Suchmaschinenoptimierung, welche die Google-Freundlichkeit noch einmal deutlich begünstigt. Der Fairness halber sollte laut onlinemarketing.de aber darauf hingewiesen werden, dass jeweils die Standardeinstellungen getestet wurden und ein Großteil der Defizite des jeweiligen Shopsystems durch Plugins, Quellcode-Anpassungen oder Backendeinstellungen problemlos gelöst werden kann.

(Quelle: onlinemarketing.de, News: „SEO Shopsystem Shootout 2015: Magento vs. shopware vs. OXID“, zuletzt aufgerufen am 28.08.2015

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